Ein Scheich verspottete seine Hausangestellte und sagte plötzlich: „Wenn du dieses Kleid heute Abend auf der Party trägst, werde ich dich heiraten“, doch was an diesem Abend geschah, versetzte alle in Schock
Im riesigen Marmorsaal von Scheich Khaled liefen die Vorbereitungen für den Abendempfang. Die Angestellten eilten hin und her, stellten Tische auf, schmückten die Säulen und hängten kristallene Girlanden auf.
Die Hausangestellte Leila, eine kräftige, bescheidene Frau von etwa vierzig Jahren, verrichtete ihre Arbeit still und unauffällig. Niemand schenkte ihr je besondere Aufmerksamkeit.
Doch heute stand in der Mitte des Saales etwas, das alle Blicke auf sich zog: eine Schaufensterpuppe mit einem luxuriösen roten Kleid. Es war eng anliegend, figurbetont, mit einer langen Schleppe.
Scheich Khaled hatte es für seine neue Geliebte gekauft. Das Kleid kostete so viel, dass man dafür ein Haus hätte kaufen können. Er hatte es bei einem teuren Couturier bestellt, um am Abend Eindruck auf die Gäste zu machen.
Als Leila mit einem Tablett voller Gläser vorbeiging, blieb sie unwillkürlich stehen. Das Kleid war wie ein Kunstwerk: glatt, glänzend, unglaublich schön. Sie bemerkte nicht einmal, wie ihre Hand den Stoff leicht berührte.
Doch genau in diesem Moment betrat der Scheich den Saal.
— Was machst du da?! — seine Stimme war laut und wütend.
Leila zuckte zusammen, das Tablett wankte, ein Glas wäre beinahe heruntergefallen.
— Ich… verzeihen Sie… ich wollte nur…
— Du wolltest nur ein Kleid anfassen, das mehr kostet als dein ganzes Leben? — zischte er und trat näher. Seine Begleiterin und einige andere Frauen hinter ihm begannen bereits zu lachen und hielten sich die Hände vor den Mund.
— Ich wollte nicht… es ist nur so schön…
— Schön? — er schnaubte. — Du beschmutzt es mit deinen Händen. Weißt du überhaupt, wie viel eine einzige Falte dieses Stoffes kostet?
Leila senkte den Blick.
