Und dann beschloss der Scheich, die Aufmerksamkeit zu genießen und eine Szene zu machen:
— Weißt du was? Es gibt zwei Möglichkeiten. ERSTENS: Du bezahlst mir den Preis dieses Kleides. Sofort.
Die Frauen hinter ihm lachten laut auf. Für sie war es eine Vorstellung.
— Oder ZWEITENS… — er machte eine Pause, damit alle es hörten — du ziehst dieses Kleid heute Abend auf der Party an.
Die Frauen bogen sich vor Lachen.
Er fügte noch lauter hinzu:
— Und wenn du dich traust, in diesem Kleid zu erscheinen — werde ich dich heiraten! Schon morgen!
Das Gelächter wurde noch lauter.
Leila errötete so stark, dass es schien, als würde ihre Haut gleich glühen. Das Kleid war ihr drei Größen zu klein. Nicht einmal ein Arm hätte hineingepasst. Es war eine offensichtliche, grausame Demütigung.
— Nun? — sagte der Scheich mit scharfem Ton. — Entweder du ziehst es an, oder du wirst mir dein ganzes Leben lang etwas schuldig sein.
Leila sagte leise:
— Ich… werde darüber nachdenken…
Doch niemand hörte es — alle hatten sich bereits zerstreut.
Was an diesem Abend geschah, versetzte alle in Schock
Nach der Demütigung im Saal ging Leila den ganzen Tag mit einem Kloß im Hals umher. Sie wusste: In einem Kleid dieser Größe würde sie nicht nur nicht schön aussehen — sie würde physisch gar nicht hineinpassen.
Am Abend, als die Arbeit erledigt war, ging Leila leise zu der Schneiderin, die das ganze Haus betreute. Die alte Frau erklärte sich bereit, der Dienerin zu helfen.
